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Start eines Segelflugzeugs

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Die zwei Startmöglichkeiten eines Segelflugzeuges

Handelt es sich bei einem Segelflugzeug nicht um eines, das mit einem Motor angetrieben wird, fragen sich nun sicher viele, wie denn das Segelflugzeug nun in die Luft kommt.

Ein Segelflieger ohne Motor ist auf fremde Hilfe angewiesen. Hierbei bieten sich hauptsächlich zwei Möglichkeiten:
Die eine wäre ein Motorflugzeug, welches den Segelflieger in die Luft bringt und dann abseilt, oder aber auch die Möglichkeit eines Windenaufzugs hilft einem Segelflieger in die Lüfte.

Beide Varianten kann ein Segelflugzeugpilot nicht alleine benutzen. Beide Male ist er auf fremde Hilfe angewiesen. Demzufolge ist eindeutig zu erkennen, dass beim Segelfliegen unbedingt mehrere beisammen sein sollten. Dies ist ein einem Verein am besten möglich. Daher erklären sich auch die vielen Segelfliegervereine die es bundes- oder sogar weltweit gibt.

Um eine genauere Erklärung für die beiden Startmöglichkeiten eines Segelflugzeuges zu geben, wird hier zuerst auf den Fremdstart mit einem Motorflieger eingegangen. An einem Seil fest gehängt, startet das Motorflugzeug oder auch Motorsegelflugzeug und fliegt mit dem Segelflieger im Schlepptau in die Luft. Wenn eine bestimmte Höhe erreicht ist, kann das Segelflugzeug abgekoppelt werden, und fliegt dann ganz alleine wie eine Feder durch die Luft. Ab dann ist es Sache de Piloten, den Segelflieger oben zu halten. Dies ist durchaus über mehrere tausend Kilometer möglich.

Der Weltrekord beim Segelfliegen liegt bei 3.009 Kilometern. Die komplette Strecke wurde ohne einen Motor nur mit reiner Windkraft und Thermik zurückgelegt.

Wer also in den Genuss der absoluten Ruhe in der Luft kommen möchte, kann aber noch auf einen Windenaufzug zurückgreifen. Hierbei funktioniert der Start mehr oder weniger vergleichbar mit einer Steinschleuder. Der Segelflieger ist an der Winde eingehängt, und wird über eine Klippe katapultiert. Allerdings funktioniert diese Winde nicht mit so einer extremen Geschwindigkeit wie es von einer Steinschleuder bekannt ist.

Beim Segelfliegen gibt es so viel Neues zu entdecken und zu erfahren. Es lohnt sich allemal, einmal in das Abenteuer der Stille hineinzuschnuppern, und sich vielleicht erst einmal selber von den Startmöglichkeiten eines Segelfliegers zu überzeugen indem man einmal einen Gastflug bucht.

Das Segelflugzeug

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Segelflugzeug ist nicht gleich Segelflugzeug

Während man bei den großen Passagier-Flugzeugen zum Beispiel zwischen einer Boing 737 und 747 unterscheidet, mag man gar nicht auf die Idee kommen, dass es auch verschiede Arten von Segelflugzeugen gibt.

Auch bei diesen Flugzeugen gibt es verschiedene Arten in die sie unterteilt werden. In der Regel sind es zwei Grundarten. Zum einen wären da die Einsitzer und demzufolge die Zweisitzer.

Diese Segelflugzeuge unterscheidet man dann wiederum in reine Gleitflieger oder eben Motorsegelflieger.

Welcher Typ nun für Wettkämpfe oder Wettflüge verwendet wird, hängt von den Wettkampfregeln ab. Es gibt Schauflüge, da dürfen nur Segelflieger mit eigenem Antrieb geflogen werden. Das heißt, Motorsegelflieger sind her nur zugelassen. Dann ist zum Beispiel ganz wichtig, dass zum Anfang einer Segelfliegerausbildung unbedingt nur mit einem Tandemflieger gestartet wird. Denn hier hat der Lehrer die Möglichkeit, dem Schüler direkt vor Ort “ also in der Luft“ wichtige Tipps und Tricks zu geben, wie er sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat.

Bis zur Prüfung dürfen Flugschüler generell nur mit Doppelsitzern fliegen, da erst ab dem Erhalt der Fluglizenz der Schüler so weit ist, alleine und mit voller eigener Verantwortung ein Segelflugzeug zu starten, zu fliegen und auch wieder sicher auf die Erde zurück zu bringen. Es ist aber ganz egal, mit welchem Flugzeug man die Stille in der Höhe genießt, ein Segelflug ist in jedem Fall immer ein Highlight für sich, das sich ein Hobbyflieger nicht entgehen lassen darf.

Vielleicht unterhält man sich am besten mit Mitgliedern aus einem Verein in der Nähe, welche Art von Segelflieger diese denn bevorzugen. Denn vermutlich hat jeder Segelflugzeugpilot seinen ganz eigenen Favoriten mit dem er durch die Lüfte gleiten will. Sicher sind die Mitglieder der Vereine auch gerne bereit, einmal das Vereinsleben vorzustellen und zu erklären. Und wer weiß, vielleicht entdecken auch Sie bald ihre Liebe zum Segelfliegen und werden selber bald stolzer Besitzer einer Pilotenlizenz für ein Segelflugzeug sein.

Der Motorsegelflieger

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Motorsegelflieger – gibt es so was überhaupt?

Sicher haben Sie sich schon so manches Mal gefragt, ob es denn einen Motorsegelflieger wirklich gibt. Was wir bisher unterscheiden konnten, waren entweder Segelflieger oder Motorflieger. Und tatsächlich gibt es eine Mischung aus beidem.

Der Unterschied ist, Motorsegelflieger haben einen eigenen Motor. Sie brauchen nicht durch ein anderes Flugzeug in die Luft gezogen werden, oder mittels einer Seilwinde nach oben transportiert werden. Motorsegelflieger startet man wie ein herkömmliches Flugzeug von einer Startbahn aus. Bis zur gewünschten Höhe haben Sie bei einem Motorsegelflugzeug die Möglichkeit, durch den Motor nach oben zu fliegen. Ist eine bestimmte Höhe erreicht, dann kann der Motor abgestellt werden, und der Flieger segelt durch die Lüfte.

Dies ist eine Flugmethode, die von vielen Vereinen für Touristen angeboten wird. Da bei Motorsegelflugzeugen nicht unbedingt die geeignete Thermik oder genügend Aufwind vorhanden sein muss, bietet sich ein Motorsegelflieger an für diejenigen, die zum ersten Mal ihre Begegnung mit der Luft machen wollen.

Ein komisches Gefühl entsteht auch bei einem Motorsegelflieger, wenn in schwindelerregender Höhe der Motor abgestellt wird, und das Flugzeug leicht wie eine Feder durch die Luft gleitet.

Wer einfach mal den Extrakick erleben möchte, und Herr über die Lüfte zu sein wünscht, der ist genau richtig in einem Segelflieger oder in einem Motorsegelflugzeug. Hier haben Sie die einmalige Chance, beinahe schwerelos der Sonne entgegen zu gleiten. Während bei einem Segelflugzeug der Flugspaß nur einige wenige Minuten andauert, kann man bereits Motorsegelflüge buchen, die bis zu einer Stunde dauern.

Die Erklärung hierfür ist ja ganz logisch. Jeder Segelflieger kommt bei ungünstigen Thermik- und Windverhältnissen relativ schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, da er ja nur von reiner Luft angetrieben wird. Bei einem Motorsegler ist dies etwas anders. Denn er hat die Chance, wenn der Aufwind nicht so ideal ist, den Motor dazuzuschalten. Somit ist also der Flugspaß mit 100-prozentiger Sicherheit länger erhalten zumindest so lange, wie Treibstoff an Bord ist.