Das Segelflugzeug

Segelflugzeug ist nicht gleich Segelflugzeug

Während man bei den großen Passagier-Flugzeugen zum Beispiel zwischen einer Boing 737 und 747 unterscheidet, mag man gar nicht auf die Idee kommen, dass es auch verschiede Arten von Segelflugzeugen gibt.

Auch bei diesen Flugzeugen gibt es verschiedene Arten in die sie unterteilt werden. In der Regel sind es zwei Grundarten. Zum einen wären da die Einsitzer und demzufolge die Zweisitzer.

Diese Segelflugzeuge unterscheidet man dann wiederum in reine Gleitflieger oder eben Motorsegelflieger.

Welcher Typ nun für Wettkämpfe oder Wettflüge verwendet wird, hängt von den Wettkampfregeln ab. Es gibt Schauflüge, da dürfen nur Segelflieger mit eigenem Antrieb geflogen werden. Das heißt, Motorsegelflieger sind her nur zugelassen. Dann ist zum Beispiel ganz wichtig, dass zum Anfang einer Segelfliegerausbildung unbedingt nur mit einem Tandemflieger gestartet wird. Denn hier hat der Lehrer die Möglichkeit, dem Schüler direkt vor Ort “ also in der Luft“ wichtige Tipps und Tricks zu geben, wie er sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat.

Bis zur Prüfung dürfen Flugschüler generell nur mit Doppelsitzern fliegen, da erst ab dem Erhalt der Fluglizenz der Schüler so weit ist, alleine und mit voller eigener Verantwortung ein Segelflugzeug zu starten, zu fliegen und auch wieder sicher auf die Erde zurück zu bringen. Es ist aber ganz egal, mit welchem Flugzeug man die Stille in der Höhe genießt, ein Segelflug ist in jedem Fall immer ein Highlight für sich, das sich ein Hobbyflieger nicht entgehen lassen darf.

Vielleicht unterhält man sich am besten mit Mitgliedern aus einem Verein in der Nähe, welche Art von Segelflieger diese denn bevorzugen. Denn vermutlich hat jeder Segelflugzeugpilot seinen ganz eigenen Favoriten mit dem er durch die Lüfte gleiten will. Sicher sind die Mitglieder der Vereine auch gerne bereit, einmal das Vereinsleben vorzustellen und zu erklären. Und wer weiß, vielleicht entdecken auch Sie bald ihre Liebe zum Segelfliegen und werden selber bald stolzer Besitzer einer Pilotenlizenz für ein Segelflugzeug sein.